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Salesforce kurse

Veröffentlicht 26. November 2025

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Salesforce lernen: Warum der Start oft holprig ist

Salesforce ist nicht einfach nur eine Software. Es ist eine riesige Plattform mit vielen verschiedenen Komponenten, Modulen und Rollen. Du hast Administratoren, Entwickler, Berater – und jeder braucht andere Kenntnisse. Wenn du nach „Salesforce Kurse“ suchst, siehst du sofort Begriffe wie Sales Cloud, Service Cloud, Lightning Web Components oder Apex. Das klingt nach einer Fremdsprache, oder?

Dein erstes Ziel ist es, die allgemeine Struktur zu verstehen. Du musst nicht sofort alles wissen. Denk an eine Stadt: Bevor du die komplizierten innerstädtischen Routen lernst, brauchst du einen Überblick über die Hauptstraßen und die wichtigsten Bezirke. Genau das bieten dir die ersten Schritte im Salesforce-Lernen.

Die größte Hürde: Die richtige Richtung wählen

Bevor du viel Geld oder Zeit investierst, musst du wissen, in welche Richtung du gehen möchtest. Möchtest du das System für die tägliche Nutzung konfigurieren und verwalten (Administrator), oder möchtest du eigene Anwendungen programmieren (Developer)? Vielleicht möchtest du Unternehmen beraten, wie sie die Plattform optimal nutzen (Consultant)?

Hier sind ein paar Fragen, die dir helfen, deine Richtung zu klären, wenn du überlegst, welche Salesforce Kurse du belegen sollst:

• Arbeitest du lieber logisch und strukturiert an Einstellungen und Prozessen? Dann ist die Administrator-Schiene wahrscheinlich passend.

• Hast du Spaß am Programmieren oder möchtest du lernen, wie man eigene Lösungen baut? Dann schau dir die Developer-Kurse an.

• Fasziniert dich die Geschäftsprozessoptimierung und die Beratung von Kunden? Dann geht dein Weg Richtung Consultant oder Business Analyst.

Es gibt keine falsche Wahl, aber eine gezielte Wahl spart dir viel Zeit beim Lernen von unnötigem Stoff.

Der kostenlose Einstieg: Trailhead als dein Fundament

Der beste und wichtigste Tipp, den ich dir geben kann, ist: Nutze Trailhead. Das ist die offizielle Lernplattform von Salesforce. Stell dir Trailhead wie ein riesiges, interaktives Lernspiel vor. Du lernst neue Konzepte, löst kleine Aufgaben und sammelst dafür „Badges“ (Abzeichen). Das Schöne daran? Der Großteil der Inhalte ist kostenlos.

Viele Anfänger machen den Fehler, sich direkt teure, externe Kurse zu kaufen, bevor sie wissen, ob das Thema überhaupt zu ihnen passt. Das ist, als würdest du ein ganzes Kochbuch kaufen, bevor du weißt, ob du Salz von Zucker unterscheiden kannst.

Beginne mit den Grundlagen. Suche auf Trailhead nach dem „Admin Beginner“ oder „Salesforce Platform Basics“ Trail. Hier lernst du die Benutzeroberfläche kennen, verstehst, was Objekte und Felder sind – die absolute Basis für alle weiteren Salesforce Kurse.

VIDEO: What is Salesforce? | Salesforce in 7 Minutes | Introduction to Salesforce | Simplilearn

Was sind Zertifizierungen und brauche ich die sofort?

Wenn du über Salesforce Kurse liest, wirst du ständig auf den Begriff „Zertifizierung“ stoßen. Das ist im Grunde ein offizieller Test, den du ablegst, um deine Fähigkeiten nachzuweisen. Die erste und wichtigste Zertifizierung für fast jeden Einsteiger ist der Salesforce Certified Administrator.

Brauchst du die Zertifizierung, um zu starten? Nein. Aber sie gibt dir Struktur. Viele Anbieter von Salesforce Kursen bauen ihr Curriculum gezielt auf diese Prüfung auf. Sie dient dir als Fahrplan.

Mein Tipp: Lerne erst die Inhalte auf Trailhead, erstelle dir eine eigene kostenlose „Developer Org“ (deine eigene kleine Salesforce-Umgebung) und spiele dort alles durch. Erst wenn du das Gefühl hast, du brauchst eine vertiefte Erklärung oder eine klare Struktur, ziehst du einen externen Kurs in Betracht.

Die verschiedenen Arten von Salesforce Kursangeboten

Wenn du den ersten Schritt gemacht hast und merkst, dass du Struktur brauchst, stehen dir verschiedene Wege offen, um deine Kenntnisse in spezialisierten Salesforce Kursen zu vertiefen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in Tempo, Tiefe und Preis.

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1. Online-Videokurse (z.B. auf Plattformen)

Das sind oft günstige oder sogar günstige Kurse, die du flexibel absolvieren kannst. Du kaufst den Kurs und kannst ihn dir ansehen, wann immer du Zeit hast. Sie sind ideal, um spezifische Themen schnell zu wiederholen oder eine andere Perspektive auf ein Thema zu bekommen, das dir auf Trailhead schwerfiel.

Achte bei der Auswahl solcher Angebote für „Salesforce Administrator Kurse“ darauf, dass sie aktuell sind. Salesforce ändert sich ständig. Ein Kurs, der vor drei Jahren erstellt wurde, kann schon veraltete Informationen enthalten, besonders wenn es um die Benutzeroberfläche geht.

2. Intensiv-Bootcamps (Präsenz oder Online)

Diese sind zeitintensiver und teurer, bieten aber den größten direkten Input. Bootcamps dauern oft nur wenige Wochen und zwingen dich, dich Vollzeit auf das Lernen zu konzentrieren. Sie sind perfekt, wenn du schnell umschulen möchtest und bereits eine gewisse Lernbasis mitbringst (z.B. durch erste Trailhead-Erfahrung).

Der Vorteil hier: Du hast oft direkten Kontakt zu Dozenten und kannst sofort Fragen stellen. Das hilft enorm, wenn du bei komplexen Themen wie Datenmigration oder Sicherheitseinstellungen hängen bleibst.

3. Spezifische Hersteller-Schulungen (von Salesforce selbst)

Salesforce bietet selbst tiefe, offizielle Schulungen an. Diese sind oft sehr detailliert und exakt auf die Prüfungen zugeschnitten. Sie sind allerdings auch die teuerste Option. Wenn du planst, in einem großen Unternehmen zu arbeiten, das stark auf offizielle Zertifizierungen Wert legt, kann das eine Überlegung wert sein. Für den Einstieg sind sie aber meist nicht nötig.

Praktische Tipps für deine ersten Salesforce Kurse

Egal, welchen Weg du wählst, dein Lernerfolg hängt davon ab, wie aktiv du bist. Passives Zuschauen bei einem Kurs reicht nicht aus. Du musst selbst die Hände schmutzig machen.

Hier sind drei umsetzbare Schritte, die du sofort nach jedem Lernmodul machen solltest:

• Sofort nachbauen: Wenn der Kursleiter dir zeigt, wie man ein neues Feld erstellt oder einen Workflow einrichtet – halte das Video an und mache es exakt genauso in deiner eigenen Developer Org nach. Verändere es dann leicht, um zu sehen, was passiert.

• Erkläre es jemandem: Versuche, das gerade Gelernte (zum Beispiel das Konzept der „Lookup-Beziehungen“) einem Freund oder Familienmitglied zu erklären, der nichts mit IT zu tun hat. Wenn du es einfach erklären kannst, hast du es wirklich verstanden.

• Nutze die Dokumentation: Wenn du einen Begriff nicht kennst, suche nicht nur im Kurs nach der Antwort. Gehe zur offiziellen Salesforce Help & Training Seite. Das ist die ultimative Quelle und hilft dir, dich an die Fachsprache zu gewöhnen.

Denke daran: Die Suche nach den „besten Salesforce Kursen“ ist oft eine Suche nach Bestätigung, dass der Kurs dich automatisch erfolgreich macht. Das tut er nicht. Der Kurs liefert das Gerüst, aber du musst das Haus bauen. Bleib neugierig, sei geduldig mit dir selbst, und baue dir Schritt für Schritt dein Wissen auf. Jeder hat einmal angefangen, und der Weg ist das Ziel.

häufig gestellte fragen

was ist der unterschied zwischen admin und developer?

Der Administrator konfiguriert die bestehende Salesforce-Umgebung mit den Bordmitteln, also ohne Programmierung. Der Developer hingegen schreibt Code, meist in der Sprache Apex oder JavaScript, um Funktionen zu erstellen, die Salesforce out-of-the-box nicht bietet. Beide Rollen sind essentiell für den Erfolg eines Projekts.

muss ich programmieren lernen, um mit salesforce arbeiten zu können?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Für die Rolle des Administrators ist Programmieren nicht notwendig, da du dich auf Konfiguration, Sicherheit und Datenmanagement konzentrierst. Wenn du aber eine Karriere als Berater oder Entwickler anstrebst, ist Programmierwissen unumgänglich.

wie viel zeit brauche ich für die erste zertifizierung?

Das hängt stark davon ab, wie viel Zeit du täglich investieren kannst. Wenn du dich intensiv für drei bis sechs Monate mit Trailhead und ergänzenden Kursmaterialien beschäftigst, solltest du gut vorbereitet sein. Wichtiger als die reine Zeit ist die Praxiszeit in deiner eigenen Salesforce-Umgebung.